- 1: Start.
- 2: Hintergrund.
- 3: Ziele.
- 4: Teilprojekte.
- 4.1: Projektstruktur.
- 4.2: Teilprojekte.
- 4.2.1: Pflanzenbau.
- 4.2.2: Landschaftsentwicklung.
- 4.2.3: Boden.
- 4.2.4: Daten- und Wissensmanagement.
- 4.3: Versuchs- u. Praxisbetriebe.
- 5: Organisation.
- 6: Publikationen.
- 7: Impressum.
- 8: Service.
- 9: English Info.
Teilprojekt Pflanzenbau
Precision Farming (teilflächenspezifische Bewirtschaftung) wird bereits seit den 90er Jahren an der Fachhochschule Osnabrück umgesetzt. Das Teilprojekt Pflanzenbau kann daher bei der Ausgestaltung und Bearbeitung des Arbeitsbereichs innerhalb von PIROL auf jahrelange wertvolle Vorarbeiten zurückgreifen.
Arbeitsbereiche dieses Teilprojekts:
- Implementierung von precision farming auf Praxisbetrieben
- Optimierung teilflächenspezifischer Bewirtschaftungsmassnahmen
- Entwicklung teilflächenspezifischer Extensivierungsmöglichkeiten
- Erarbeitung eines daran angepassten Modells zur Honorierung "ökologischer Leistungen" in der Landbewirtschaftung
- Regionalisierung der "Guten fachlichen Praxis"
Das Teilprojekt Pflanzenbau hat neben dem Teilprojekt Landschaftsentwicklung eine Kernfunktion innerhalb von PIROL, da hier verschiedene Massnahmen und Konzepte entwickelt, optimiert und auf unterschiedlichen Ebenen angewendet werden sollen. So gibt es die Ebene des Einzelbetriebs, auf der einzelne teilflächenspezifische Massnahmen umweltorientiert und ökonomisch optimiert werden sollen. Für eine ausreichende Biotopdichte in der Landschaft kann es u.U. erforderlich sein, die Biotopvernetzung zu verbessern (s. Novelle des Bundesnaturschutzgesetztes). Mit Hilfe des Precision Farming lassen sich hierzu unterschiedliche teilflächenspezifische Extensivierungsmodule, wie Trittsteinbiotope oder Korridore, anlegen. Die Auswirkungen solcher Massnahmen sollen anhand eines zu entwickelnden Monitoringsystems ermittelt und bewertet werden.
Eine weitere Ebene beschäftigt sich damit, in enger Verzahnung mit dem Teilprojekt Landschaftsentwicklung teilflächenspezifische Massnahmen auf ihre Eignung als Instrument "ökologische Leistung" zu überprüfen und nach Vorgabe von regionalisierten Zielen einer Beispielregion konzeptionell und praktisch umzusetzen.
In weiteren Schritten geht es darum, ein Honorierungsmodell zu entwickeln, mit dem es möglich sein soll, teilflächenspzifische Extensivierungsmassnahmen im Sinne "ökologischer Leistungen" zu honorieren.

